WARUM MAGNESIUM?

Mit einer Dichte von 1,8g/ cm3  – 75% leichter als Stahl und 33% leichter als Aluminium – ist Magnesium das leichteste strukturierte Material. Zudem besitzt es im Vergleich zu anderen gewöhnlich verwendeten strukturellen Metallen das beste Verhältnis Festigkeit-Gewicht.

Magnesium ist von der Häufigkeit seines Auftretens her das siebte Element. Es stellt rund 2% des Erdmantels dar und in Meerwasser gelöst tritt es zugleich als das dritthäufigste Element auf.

Es wird aus Seewasser bzw. Salzwasser respektive aus magnesiumhaltigen Mineralien gewonnen, die in quasi unbegrenzter Weise als Rohstoffquelle zur Verfügung stehen.

Es handelt sich um ein 100% ökologisches und recycelbares Material, wobei das Recyclingverfahren für Magnesium – im Vergleich zur selben Materialmenge aus Rohstoffmagnesium – zudem nur 5% der Energie erfordert.

Es besitzt eine hervorragende dimensionale Stabilität und eine erhöhte Stoßfestigkeit sowie gegen Verbeulen.

Es handelt sich um ein Material mit herausragenden Dämpfungseigenschaften und von geringer Trägheit.

Zudem besitzen Magnesiumlegierungen von hoher Reinheit eine höhere Korrosionsbeständigkeit als Stahl und Aluminiumlegierungen.

Die Fähigkeit zur Erstellung dünnwandiger Teile erlaubt die Ausbildung von Strukturen in einem einzigen Teil, ohne dass verschiedene Komponenten zusammengefügt werden müssten. All dies vereinfacht die Konstruktion, reduziert Montagekosten, minimiert Werkzeugkosten und lässt Schweißarbeiten entfallen.

Da zum Erreichen der Schmelztemperatur eine geringere Energiezufuhr ausreicht, werden bei Gussverfahren schnellere Arbeitszyklen erzielt. Zugleich erhöht sich die Haltbarkeit der Gussformen, da eine geringere Arbeitstemperatur und die geringe Affinität mit Stahl thermische Materialermüdung und Werkzeugverschleiß  reduzieren.